Der Teufel trägt Prada - Ab 30. April im Kino - Modewoche

Der Teufel trägt Prada – Ab 30. April im Kino

play-rounded-fill

Der Teufel trägt Prada 2“ ist die Fortsetzung des Mode- und Medienklassikers von 2006 und kommt in Deutschland am 30. April 2026 ins Kino (USA: 1. Mai 2026). Hinter der Kamera stehen erneut Regisseur David Frankel und Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna, produziert wird wieder von Wendy Finerman.

Neue Medienrealität im Fokus

Im Zentrum steht wieder die Welt rund um das Fashion-Magazin Runway – nur ist die Branche inzwischen eine andere. Statt Hochglanz-Print als unangefochtenem Machtzentrum geht es 2026 um den Kampf um Aufmerksamkeit, Budgets und Relevanz in einem Umfeld, in dem digitale Kanäle und Plattformlogik den Ton angeben. Mehrere Berichte beschreiben den Film als Geschichte, in der Miranda Priestly mit dem Niedergang des Printgeschäfts und einer neuen Medienrealität konfrontiert wird.

Altbewehrter Cast bleibt

Auch die wichtigsten Figuren kehren zurück: Meryl Streep als Miranda Priestly, Anne Hathaway als Andy Sachs, Emily Blunt als Emily Charlton und Stanley Tucci als Nigel. Damit setzt die Fortsetzung auf das, was den ersten Teil so stark gemacht hat: Reibung zwischen Ehrgeiz, Stil, Loyalität und Selbstbehauptung – plus scharf beobachtete Machtspiele in einer Branche, die nach außen glamourös wirkt, intern aber gnadenlos funktionieren kann.

Titel: Nahaufnahme Von Schuhen Und Tasche
Quelle: Alexandra Maria via Pexels | Pexels Photo License

Neuzugänge

Zum Cast kommen neue Namen dazu. Laut Berichten ist Kenneth Branagh neu dabei und spielt Mirandas Ehemann. Außerdem wird die Fortsetzung (anders als der erste Film) ohne Adrian Grenier als Nate auskommen.

System im Umbau

Inhaltlich scheint der Film nicht einfach „noch einmal dasselbe“ zu erzählen, sondern die Figuren in einer veränderten Realität zu testen: Was bedeutet Einfluss, wenn klassische Gatekeeper weniger Macht haben? Wer kontrolliert Sichtbarkeit, wenn Marken, Budgets und Reichweite anders verteilt werden? Und wie behauptet man Stil und Autorität, wenn die Regeln sich schneller ändern als die Saisonkollektionen? Offizielle Details zur Handlung werden weiterhin dosiert kommuniziert, aber die Richtung ist klar: weniger Märchen über Mode, mehr Satire über ein System im Umbau.

Titel: Selektive Fokusfotografie Von Popcorns
Quelle: Pixabay via Pexels | Pexels Photo License

Andys Stilentwicklung

Spannend ist auch der Blick auf Andys Stilentwicklung. Laut einem Bericht hat das Kostümteam bei Andys Garderobe bewusst Einflüsse wie menswear-lastige, vintage-orientierte Looks gesetzt – als Zeichen für einen gereiften, selbstbestimmteren Lebensweg. Das deutet darauf hin, dass „Der Teufel trägt Prada 2“ nicht nur Zitate aus dem Original wiederholt, sondern auch visuell eine neue Ära markiert: weniger „Makeover“, mehr Haltung.

Fazit

Unterm Strich verspricht „Der Teufel trägt Prada 2“ ein Wiedersehen mit ikonischen Figuren – aber mit Konflikten, die sehr 2026 sind: Medienwandel, Machtverschiebung, Imageökonomie und der ewige Kampf zwischen Anspruch und Anpassung.

Die coolsten Modeserien auf Netflix & Co. präsentieren wir hier.

Hide picture